Geschichte der Kalender





Die Geschichte der Kalender

Das Wort Kalender kommt aus dem Lateinischen Kalendae und Calendae, damit wurden die ersten Tage eines Monats bezeichnet.

Die Grundlage für alle Kalender waren die Bahnen von Sonne und Mond, also Sonnenjahr und Mondjahr. Die Geschichte des Kalenders lässt sich bis zu den Ägyptern zurückverfolgen. Diese führten bereits im 4. Jahrtausend das 365-tägige Sonnenjahr ein.

Der heutige Kalender stammt in seiner Form vom römischen Kaiser Julius Cäsar. Bei seinem Aufenthalt in Ägypten lernte Julius Caesar den ägyptischen Sonnenkalender kennen. Als er wieder nach Rom zurück gekehrt war, setzte er eine Kommission zur Reformierung des Kalenders ein. Die Änderungen am Julianischen Kalender im Jahr 46 v. Chr. war eine der wichtigsten Reformen in der Historie.

Zu Ehren Cäsars und später auch von Augustus (erster römischer Kaiser) wurden die Monate Juli und August auf 31 Tage verlängert, dafür kürzte man den Februar auf 28 Tage. Im Jahr 1000 war die neue Zählweise schon in ganz Europa bekannt.

Am 4.10.1582 trat eine erneute Kalenderreform von Papst Greogor XIII in Kraft. Auf Donnerstag, den 4. Oktober 1582 folgt direkt Freitag, der 15. Oktober 1582.

Zar Peter I. (der Große, 1672-1725) ersetzte am 10.01.1700 in Russland die byzantinische Zeitrechnung durch den Julianischen Kalender.
In den meisten katholischen Ländern war seit 1582 der Gregorianische Kalender in Gebrauch, das protestantische Deutschland und die skandinavischen Staaten übernahmen ihn ab 1700, Großbritannien 1752.
Die orthodoxen Länder in Ost- und Südosteuropa rechneten dagegen mit dem Julianischen Kalender. In Russland wurde der Gregorianische Kalender erst am 14. Februar 1918 eingeführt.


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